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Meistererzählungen
Aus dem Russischen von André Villard. Mit einem Fragment ›Über Puschkin‹ von Maxim Gorki
Meisterlich gewitzt jongliert Puschkin in seinen Erzählungen Schablonen und Versatzstücke der Literatur und meint das Schreiben trotzdem ernst, demonstriert seine Könnerschaft in einer neuen, frischeren Form von Texten.
Taschenbuch, 368 Seiten
erschienen am 17. Februar 1987

978-3-257-21526-7
€ (D) 13.00 / sFr 17.00* / € (A) 13.40
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Nikolai Gogol
»In ihm ist wie in einem Lexikon der ganze Reichtum, die Kraft und Biegsamkeit unserer Sprache eingeschlossen. Puschkin ist eine außergewöhnliche Erscheinung russischen Geistes überhaupt.«
Maxim Gorki
»Puschkin ist für die russische Literatur eine ebensolche Größe wie Leonardo da Vinci für die europäische Kunst. Er ist überhaupt – ein Wunder!«
Thomas Mann
»Der Goethe des Ostens – er bildet eine Sphäre für sich, eine sinnlich strahlende, eine naive, heitere und poetische Sphäre.«
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Alexander
Puschkin

Alexander Puschkin wurde 1799 in Moskau geboren. Nach dem Gymnasium, wo die poetische Begabung des zuweilen schwarzgalligen Spaßvogels aufgefallen war, arbeitete er in St. Petersburg im Außenministerium und stand bald im Mittelpunkt des literarischen und mondänen Lebens der Hauptstadt und ihrer liberalen Zirkel. Als seine satirischen, gegen den Zaren und die Leibeigenschaft gerichteten Gedichte publik wurden, konnten ihm einflußreiche Freunde Sibirien ersparen, nicht aber die Verbannung in den Süden Rußlands. Der neue Zar Nikolaus I. beendete wenig später Puschkins trauriges Exil, machte ihn aber abhängig vom Hof und wurde sein persönlicher Zensor. Ein Duell mit Georges d'Anthes, dem französischen Verehrer seiner Frau, beendete 1837 viel zu früh das Leben des Schöpfers der russischen Literatursprache. »Nein, ich werde nicht ganz sterben … solange auf Erden auch nur ein Poet leben wird.«

Alexander Puschkin