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Baltasar Gracián
Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit
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Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit
Aus dem Spanischen von Arthur Schopenhauer
Aus dessen Werken gezogen von D. Vincencio Juan de Lastanosa und aus dem Spanischen übersetzt und mit einem Vorwort von Arthur Schopenhauer. Mit einem Nachwort von Hugo Loetscher
Die psychologischen Einsichten des Jesuiten Gracián (1601–1658) fanden als Ausdruck des spanischen Hochbarock im 17. und 18. Jahrhundert europaweit große Verbreitung. In Deutschland waren es im 19. Jahrhundert vor allem Friedrich Nietzsche und Arthur Schopenhauer, die in Gracián einen geistigen Vorläufer erkannten.
Taschenbuch, 272 Seiten
erschienen am 20. April 1993

978-3-257-22589-1
€ (D) 12.00 / sFr 16.00* / € (A) 12.40
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Kuno Bärenbold
Standpunkte, Karlsruhe
»Balthasar Graciáns Buch ist eine sprudelnde Quelle reichen Wissens.«
Kurt Tucholsky
»In Baltasar Graciáns ›Hand-Orakel‹ (vom alten Schopenhauer übersetzt) stehen so einige Dinge – wenn man die beherzigt, kommt man schon ein ganz gutes Stück weiter.«
Karl-Markus Gauß
»Eine ›Person‹ zu werden ist für Gracián das Lebensziel des Menschen; wie man es erreicht, das hat er in vielen Büchern dargelegt – namentlich im ›Hand-Orakel‹ der Weltklugheit.«
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Baltasar
Gracián
Baltasar Gracián wurde 1601 in Belmonte bei Calatayud (Aragón) geboren. Seine Beredsamkeit begründete seinen Ruhm als Prediger und Professor an Jesuitenkollegien und machte ihn zum willkommenen Gast am Madrider Königshof, den er aus unbekannten Gründen nach kurzer Zeit enttäuscht verließ. Durch seine Schriften aber kam er in Verruf. Als sein Orden nämlich dahinterkam, daß er sie unter dem Namen seines Bruders veröffentlicht hatte, um der Zensur zu entgehen, wurde er mit Zellenhaft »bei Wasser und Brot« und »ohne Tinte und Feder« bestraft. Nach der Entlassung schrieb Gracián trotzdem weiter. Seiner Bitte, aus dem Orden austreten zu dürfen, wurde nicht entsprochen, man versetzte ihn statt dessen in die Provinz. Gracián starb 1658 in Tarragona.
Baltasar Gracián