Erinnerungen aus der Sackgasse
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Fünf Erzählungen
Aus dem Japanischen von Annelie Ortmanns

Glücklich oder unglücklich verliebt, Schicksalsschläge, Lebenskrisen, die Suche nach dem eigenen Weg, Menschen, die auf Abwege geraten sind: Es gibt keine Garantie im Leben, dass man von schlimmen Erfahrungen verschont bleibt. Das beschreiben diese fünf intensiven Erzählungen, die gleichzeitig von schwebender Leichtigkeit sind und am Ende immer harmonisch aufgelöst werden, denn sie zeigen: Gerade in der tiefsten Sackgasse lässt sich das Glück erfahren.

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Iwakura lebt allein in einem verfallenen Haus. Er liebt es, zusammen mit Setchan dort zu kochen. Beide wollen die Tradition ihrer Familien weiterführen und später deren Gastgewerbe übernehmen. Setchan und Iwakura kommen sich näher – ausgerechnet in diesem Geisterhaus.

Eine junge Frau wird Opfer eines Giftanschlags in der Firmenkantine. Sie kommt davon, doch ihre Genesung zieht sich hin. Denn der Anschlag hat etwas Tieferes in ihr angerührt: den rätselhaften Verlust ihrer Mutter.

Die Schriftstellerin Mitsuyo hatte als Kind einen Freund: den zarten Makoto, der als uneheliches Kind eine besondere – tragische – Rolle in der großen, reichen Familie von gegenüber spielte.

Tomo hat fünf Jahre darauf gewartet, dass der Mann, in den sie verliebt ist, sie endlich bemerkt. Aber Tomo lebt auch in einer sehr eigenen Welt.

Mimi spürt, dass ihr Verlobter Takanashi, der in einer anderen Stadt arbeitet, ihr entgleitet. Um die Sache zu klären, fährt sie hin und will ihn überraschen, und sie erlebt einen Schock!

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eBook, 288 Seiten (Printausgabe)
erschienen am 23. Mai 2018

978-3-257-60882-3
€ (D) 14.99 / sFr 19.00* / € (A) 14.99
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Katharina Raskob
Galore, Dortmund

»Fünf intensive und berührende Erzählungen, bei denen trotz aller Trauer und Schwere nie gänzlich die Dunkelheit siegt.«

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Banana
Yoshimoto

Banana Yoshimoto, 1964 geboren, hieß ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch ›Kitchen‹ schrieb sie während ihres Studiums, sie jobbte nebenbei als Kellnerin in einem Café und verliebte sich dort in die Blüten der ›red banana flower‹, daher ihr Pseudonym. Ihr Debütroman verkaufte sich auf Anhieb millionenfach – ein Phänomen, dem man die Bezeichnung ›Bananamania‹ gab. Sie schrieb zahlreiche Bücher, die auch außerhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen erreichten.

Banana Yoshimoto