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Hard-boiled Hard Luck
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Hard-boiled Hard Luck
Zwei Erzählungen
Aus dem Japanischen von Annelie Ortmanns
›Hard-boiled‹ meint: sich in der Auseinandersetzung mit dem Tod, der Trauer, ein dickes Fell zulegen. Und ›Hard Luck‹: Wer kann behaupten zu wissen, was Unglück ist und was Glück – wohl nur der Betroffene selbst. Zwei Erzählungen über die Schuld, aber auch die Unvermeidlichkeit des Verlassens. Und über die Kunst des Loslassens.
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In ›Hard-boiled‹ macht die Ich-Erzählerin eine zauberhafte Herbstwanderung in den Bergen, doch als die Nacht hereinbricht, wird sie schlagartig von unheimlichen Gefühlen überwältigt. Ein Spuk verfolgt sie bis in ihr Hotel, wo sich ebenfalls schaurige Dinge ereignen, die heftige Träume bei ihr auslösen. Der jungen Frau wird bewusst, dass sie sich vor Jahren in einer ähnlichen Landschaft von einer Frau, Chizuru, getrennt hat, die kurz danach ums Leben kam. Und heute – ist deren Todestag. Um ihren Tod hat sie nie trauern können, erst jetzt, Jahre später, arbeitet sie, ausgelöst durch die seltsamen Ereignisse und Träume, diese Erfahrung, ihre eigene Härte, ihre Schuldgefühle auf. In ›Hard Luck‹ geht es ums Loslassen. Kuni-chan hat kurz vor ihrer Hochzeit einen Hirnschlag erlitten, der unausweichlich zum allmählichen Hirntod führt. Ihre jüngere Schwester, die Ich-Erzählerin, erlebt die ganze Gefühlsnot von anfänglich panischer Verzweiflung, Rastlosigkeit, dann Lähmung, bis sie allmählich dazu fähig wird, das Koma der Schwester als eine Art Aufschub zu begreifen, als eine heilige Zeit, die die Gelegenheit bietet, über Dinge nachzudenken, auf die sie sonst im Traum nicht gekommen wäre. Nun spürt sie die Seele ihrer Schwester.
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Taschenbuch, 144 Seiten
erschienen am 26. Juli 2005

978-3-257-23482-4
€ (D) 10.00 / sFr 13.00* / € (A) 10.30
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Chicago Tribune
»Banana Yoshimoto ist eine meisterhafte Geschichtenerzählerin. Die Sinnlichkeit ihrer Bücher ist subtil, verschleiert und ungewöhnlich stark.«
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Banana
Yoshimoto

Banana Yoshimoto, 1964 geboren, hieß ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch ›Kitchen‹ schrieb sie während ihres Studiums, sie jobbte nebenbei als Kellnerin in einem Café und verliebte sich dort in die Blüten der ›red banana flower‹, daher ihr Pseudonym. Ihr Debütroman verkaufte sich auf Anhieb millionenfach – ein Phänomen, dem man die Bezeichnung ›Bananamania‹ gab. Sie schrieb zahlreiche Bücher, die auch außerhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen erreichten.

Banana Yoshimoto