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Aus dem Japanischen von Anita Brockmann
Als Takashi erfährt, daß er hiv-positiv ist, reist er mit zwei Freunden in ein Land, wo man den Göttern näher ist: nach Ägypten, Reich der Toten und der Sonne in einem. ›Sly‹, nach dem gleichnamigen Song von Massive Attack, ist eine berückend sinnliche Meditation über die Liebe, das Leben und den Tod.
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Takashi hat erfahren, daß er hiv-positiv ist. Seine Freunde, die Goldschmiedin Kiyose und der schwule Barbesitzer Hideo, denken nicht daran, ihn seinen trübsinnigen Gedanken zu überlassen. Sie überreden ihn zu einer Reise in ein Land, das wie kein zweites dazu bewegt, sich mit Leben und Tod auseinanderzusetzen: nach Ägypten, dem Land der mystischen Grabstätten und Reich der Toten. Und einem Land von überwältigender Schönheit und Lebenskraft. Die jungen Leute lassen sich entlangtreiben an der wechselvollen Landschaft des Nil, erfahren die intensive Energie, die von der ägyptischen Kultur ausgeht, und fühlen sich den höheren Mächten von früher so nah, als seien diese reale Wesen. Aber sie spüren vor allem eines: die wachsende Vertrautheit miteinander und die magische Kraft der Sonne – Gottheit dieses Landes und Spenderin allen Lebens. ›Sly‹ ist ein wunderbares Buch über Liebe und Nähe. Es ist eine sinnliche, vitale Meditation über das Leben und den Tod, der seine Schrecken etwas verliert, wenn es gelingt, in Einklang mit der Natur zu leben. Das Buch vermittelt keine Lösung, kein Entfliehen aus Trauer und Krankheit, aber ein intensives, körperlich spürbares Glücksgefühl.
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eBook, 176 Seiten (Printausgabe)
erschienen am 31. März 2017

978-3-257-60674-4
€ (D) 5.99 / sFr 7.50* / € (A) 5.99
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Ingeborg Sperl
Der Standard,, Wien
»Yoshimoto kann wunderbar lyrische Bilder evozieren, und sie ist eine Meisterin der versteckten Emotionen. Heiß und kalt abwechselnd und manchmal beides zugleich.«
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Banana
Yoshimoto

Banana Yoshimoto, 1964 geboren, hieß ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch ›Kitchen‹ schrieb sie während ihres Studiums, sie jobbte nebenbei als Kellnerin in einem Café und verliebte sich dort in die Blüten der ›red banana flower‹, daher ihr Pseudonym. Ihr Debütroman verkaufte sich auf Anhieb millionenfach – ein Phänomen, dem man die Bezeichnung ›Bananamania‹ gab. Sie schrieb zahlreiche Bücher, die auch außerhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen erreichten.

Banana Yoshimoto