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Bernhard Schlink
Vergangenheitsschuld
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Vergangenheitsschuld
Beiträge zu einem deutschen Thema
Nach »Vergewisserungen« nun ein weiterer Essayband von Bernhard Schlink: Das Thema, das sein literarisches Werk durchzieht, wird hier theoretisch und zugleich anschaulich erörtert. Schuld kann nicht nur einzelne Menschen betreffen, sondern ganze Generationen, nicht nur einzelne Taten, sondern ganze Abschnitte der Geschichte – sie kann als Vergangenheitsschuld die Gegenwart belasten.
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Die Beiträge behandeln die Kollektivschuld der Kriegs- und der Nachkriegsgeneration, deren Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen Folgen, die Leistung des Rechts bei der Bewältigung von schuldbelasteter Vergangenheit und die Möglichkeit von Vergebung und Versöhnung. Sie sind in den letzten zwei Jahrzehnten aus der Beschäftigung mit den Erfahrungen und Verstrickungen der eigenen Generation und aus der Begegnung mit Freunden, Kollegen und Studenten aus den neuen Bundesländern entstanden, wo der Autor im Jahr der Wende an der Humboldt-Universität Berlin zu unterrichten begann.
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eBook, 192 Seiten (Printausgabe)
erschienen am 23. Oktober 2013

978-3-257-60390-3
€ (D) 17.99 / sFr 23.00* / € (A) 17.99
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Tilman Krause
Die Welt, Berlin
»Das wirklich Meisterhafte an Schlinks Prosa ist ihre Intelligenz, eine Intelligenz des ›common sense‹. Sie liegt im Vermögen, Fragestellungen und Problemzusammenhänge anschaulich werden zu lassen.«
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Bernhard
Schlink

Bernhard Schlink, 1944, Jurist, lebt in Berlin und New York. Sein erster Roman ›Selbs Justiz‹ erschien 1987; sein 1995 veröffentlichter Roman ›Der Vorleser‹, in über 50 Sprachen übersetzt, mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet und 2009 von Stephen Daldry mit Kate Winslet unter dem Titel ›The Reader‹ verfilmt, machte ihn weltweit bekannt. Zuletzt erschien von ihm der Roman ›Das späte Leben‹ (2023).

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