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Spiegelbild im goldnen Auge
Aus dem Amerikanischen von Richard Moering. Mit einem Nachwort von Tennessee Williams
Ein Militärcamp in einem trostlosen, verlassenen Südstaatennest, zwei Paare, die in ihrer monotonen Existenz gefangen sind und deren zwischenmenschliche Verstrickungen unausgesprochen bleiben. Jeden Abend sitzen der Major und seine kränkliche Frau beim Kartenspiel mit Hauptmann Penderton und dessen Frau Leonora, heimlich beobachtet vom Gefreiten Williams, der von der flamboyanten Frau Penderton magisch angezogen ist.
Hardcover Leinen, 192 Seiten
erschienen am 25. Oktober 2011

978-3-257-06803-0
€ (D) 16.90 / sFr 24.90* / € (A) 17.40
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Jochen Schimmang
Die Welt, Berlin
»›Spiegelbild im goldnen Auge‹ zeigt, wie man ein Kammerspiel schreiben und doch dabei die ganze Welt zeigen kann.«
Hans Magnus Enzensberger
»Dies hier ist lautlos, wie alles, was das Mädchen aus Georgia geschrieben hat, lautlos und lauter.«
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Carson
McCullers

Carson McCullers, geboren 1917 in Columbus (Georgia), wollte eigentlich Pianistin werden. Mit 500 Dollar fuhr sie mit achtzehn alleine nach New York, um an der renommierten Juilliard-Musikschule zu studieren. Das Geld verschwand auf mysteriöse Weise, doch sie blieb in New York, arbeitete als Sekretärin, Kellnerin, Barpianistin und beschloss, Schriftstellerin zu werden. Mit 23 erlitt sie den ersten von drei Schlaganfällen, ihr Leben wurde bestimmt durch die Krankheit, der sie ihr Werk abrang, und durch Einsamkeit, besonders nach dem Suizid ihres Mannes 1953. Carson McCullers starb 1967 in Nyack (New York).

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