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Die Welt ist im Kopf
Genug studiert – nun will er leben: Eine monatelange Reise führt den jungen Arthur Schopenhauer von Dresden nach Venedig, von Goethe zu Lord Byron, über schroffes Gebirge und weite Täler ins Labyrinth der Kanäle, in den Strudel der Wirklichkeit – und zu Teresa.
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Zu gern würde Schopenhauer sehen, wie Philosophen und Literaten auf seine Ideen reagieren – wie Hegel seinen Thron räumt und der alte Goethe ihm, dem erst 30-Jährigen, Anerkennung zollt. Doch sein bahnbrechendes Werk erscheint verspätet. Und so verlässt Schopenhauer im Spätsommer 1818 Dresden in Richtung Italien ohne sein Buch in der Tasche – noch als ein Niemand. Schon auf der Reise fällt er der Metternich'schen Geheimpolizei auf: Goethes Empfehlungskarte an Lord Byron – Dichter und Skandalfigur europäischer Dimension – macht Schopenhauer verdächtig und im österreichisch besetzten Venetien unerwünscht. Doch einmal in Venedig, lässt sich Schopenhauer nicht vertreiben – erst recht nicht, als er Teresa kennenlernt. Denn Teresa zeigt dem jungen Philosophen, dass er einen Punkt seiner Weltsicht noch einmal überprüfen muss: sein Konzept der Liebe. Christoph Poschenrieder erzählt die Geschichte eines ehrgeizigen jungen Mannes, der auf die Bühne tritt, Applaus erhofft, aber nicht einmal ein Publikum findet. Und das, obwohl seine Philosophie, genau wie er selbst, sinnlich und lebendig ist.
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eBook, 352 Seiten (Printausgabe)
erschienen am 24. Juli 2013

978-3-257-60112-1
€ (D) 9.99 / sFr 13.00* / € (A) 9.99
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Alexander R. Wenisch
Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg
»Christoph Poschenrieder beschreibt rasant und witzig, mit ironischen Brechungen und in einer unerhört kunstvollen Sprache: ein enormes Debüt.«
Volker Isfort
Abendzeitung, München
»Den Zusammenprall von Welt und Vorstellung kleidet Christoph Poschenrieder klug und sehr unterhaltsam in einen historischen Roman.«
Wolfgang Schneider
Deutschlandradio Kultur, Berlin
»Eines der bemerkenswertesten Debüts des Frühjahrs. Mit leichter Hand, in einer eleganten, unaufdringlich historisierenden Sprache entfaltet Poschenrieder ein detailsattes Panorama der frühen Biedermeierzeit.«
Paul Jandl
Die Welt, Berlin
»Der junge Schopenhauer trifft Lord Byron in Venedig. Poschenrieders Debüt macht aus der Begegnung ein Buch voll subtilem Witz und atmosphärischer Aufladung.«
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Poschenrieder

Christoph Poschenrieder, geboren 1964 bei Boston, studierte Philosophie in München und Journalismus in New York und arbeitet als freier Journalist und Autor von Dokumentarfilmen. Heute konzentriert er sich auf das literarische Schreiben. Sein Debüt ›Die Welt ist im Kopf‹ wurde vom Feuilleton gefeiert und war auch international erfolgreich. Mit ›Das Sandkorn‹ war er 2014 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Christoph Poschenrieder lebt in München.

Christoph Poschenrieder