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Als ob ein Engel
Erzählung nach dem Leben
Mendoza, eine beschauliche argentinische Provinzstadt am Fuße der Anden. Der 8. April 1977 ist der letzte Tag, den Gisela Tenenbaum, 22, mit Sicherheit noch erlebt hat. Ihr weiteres Schicksal ist ungewiss. Über eine junge Frau, die sich treu geblieben und dabei verlorengegangen ist. Erich Hackl hat nach den Erinnerungen ihrer Eltern, Schwestern und Freunde ihr Leben rekonstruiert – bis hin zu der Zukunft, die sie hätte haben können.
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Mendoza, eine beschauliche argentinische Provinzstadt am Fuße der Anden. Der 8. April 1977 ist der letzte Tag, den Gisela Tenenbaum, 22, mit Sicherheit noch erlebt hat. Ihr weiteres Schicksal ist ungewiss. Wie geht eine Familie heute damit um, dass ihr Kind – Gisi – vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist? Entführt, gefoltert, getötet? Gisi ist weg und doch da, schmerzlicher, als wenn sie früh verstorben wäre. Erich Hackl hat die Geschichte ihrer Familie aufgeschrieben – Österreicher jüdischer Herkunft, die 1939 nach Argentinien flohen –, Gisis Engagement gegen das Unrecht, ihre verzweifelte Arbeit im Untergrund für eine Sache, die dann doch verloren war.
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eBook, 176 Seiten (Printausgabe)
erschienen am 27. Juli 2012

978-3-257-60238-8
€ (D) 8.99 / sFr 12.00* / € (A) 8.99
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Rose-Maria Gropp
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»›Als ob ein Engel‹ ist Erich Hackls schwierigstes, sein schönstes, vielleicht sein bestes Buch.«
Walter Grünzweig
Der Standard, Wien
»Erich Hackl hat eine großartige transatlantische Familiengeschichte von Verfolgung und Widerstand geschrieben.«
Stefan Keller
WOZ, Zürich
»Eine traurige, mit größter Sorgfalt recherchierte und mit größter Liebe montierte Erzählung.«
Österreich, Wien

»Die Lakonie, mit der Hackl die Geschichte erzählt, macht sie so beklemmend. Einmal mehr beweist sich Hackl als der Spezialist für literarisch verpackte wahre Schicksale.«

St. Galler Tagblatt
»Das Schicksal von Gisela Tenenbaum rollt Hackl in seinem spannend erzählten Buch einfühlsam auf. Ohne larmoyant zu sein, gelingt ihm eine starke Anklage gegen Menschenrechtsverletzungen und Staatsterror.«
Der Bund, Bern
»Die mehrstimmig porträtierte Gisela lebt nicht mehr, sie erlitt das gleiche Schicksal wie Tausende Landsleute während der Schreckensherrschaft. Dieses Schicksal rollt Hackl in seinem spannend erzählten Buch einfühlsam auf. Ohne larmoyant zu sein, gelingt ihm eine starke Anklage gegen Menschenrechtsverletzung und Staatsterror.«
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Erich
Hackl

Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr, hat Germanistik und Hispanistik studiert und einige Jahre lang als Lehrer und Lektor gearbeitet. Seit langem lebt er als freier Schriftsteller in Wien und Madrid. Seinen Erzählungen, die in 24 Sprachen übersetzt wurden, liegen authentische Fälle zugrunde. ›Auroras Anlaß‹ und ›Abschied von Sidonie‹ sind Schullektüre. 2018 erschien die vielbeachtete Erzählung ›Am Seil. Eine Heldengeschichte‹. Hackl wurde unter anderem 2017 mit dem Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet. 

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