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Familie Salzmann
Erzählung aus unserer Mitte
Die Geschichte der Familie Salzmann, die quer durch beide deutschen Staaten, durch Österreich, Frankreich, die Schweiz verläuft, über drei Generationen und ein Jahrhundert. Zugleich eine kollektive Geschichte »aus unserer Mitte«, die uns vor Augen führt, was schützens- und liebenswert ist, gerade dann, wenn die Umstände die Menschen zu überfordern scheinen.
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»Der mir die Geschichte erzählt hat, in der Hoffnung, dass ich sie mir zu Herzen nehme …« Und was für eine Geschichte! Die des deutsch-österreichischen Ehepaares Hugo und Juliana Salzmann, dessen Liebe sich im Widerstand und in der Verbannung kaum erfüllen kann. Die Geschichte ihres Sohnes, und wie er von seiner Tante unter widrigen Umständen am Leben gehalten wird. Die Geschichte seiner Mühe, der toten Mutter nahe zu bleiben, und seines vergeblichen Werbens um die Zuwendung und Geduld seines Vaters. Und die Geschichte des Enkels, der – in unserer Gegenwart – an seinem Arbeitsplatz gemobbt, dem schließlich gekündigt wird, nachdem er diesen einen Satz hat fallenlassen: »Meine Oma ist in einem KZ umgekommen.« Eine Familiengeschichte also, die quer durch beide deutsche Staaten, durch Österreich, Frankreich, die Schweiz verläuft, über drei Generationen und ein Jahrhundert. Aber auch eine kollektive Geschichte »aus unserer Mitte«, die uns vor Augen führt, was schützens- und liebenswert ist, gerade dann, wenn die Umstände die Menschen zu überfordern scheinen.
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Taschenbuch, 192 Seiten
erschienen am 21. Februar 2012

978-3-257-24093-1
€ (D) 10.00 / sFr 13.00* / € (A) 10.30
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Tobias Becker
KulturSpiegel, Hamburg
»Erneut gelingt es Hackl, eine private Geschichte in die große Geschichte einzuschreiben, eine Geschichte zu schreiben für die Menschen, über die er schreibt. Wirklich erstklassig.«
Christian Schacherreiter
OÖNachrichten, Linz
»›Familie Salzmann‹ erweist sich als sorgfältig recherchierter, aufschlussreicher Dokumentarroman. Spannend erzählt.«
Kristina Pfoser
ORF1, Wien
»Einmal mehr geht es Erich Hackl darum, gesellschaftliche Verhältnisse beim Namen zu nennen und Unrecht sichtbar zu machen.«
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Erich
Hackl

Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr, hat Germanistik und Hispanistik studiert und einige Jahre lang als Lehrer und Lektor gearbeitet. Seit langem lebt er als freier Schriftsteller in Wien und Madrid. Seinen Erzählungen, die in 24 Sprachen übersetzt wurden, liegen authentische Fälle zugrunde. ›Auroras Anlaß‹ und ›Abschied von Sidonie‹ sind Schullektüre. 2018 erschien die vielbeachtete Erzählung ›Am Seil. Eine Heldengeschichte‹. Hackl wurde unter anderem 2017 mit dem Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet. 

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