Wiedersehen mit Brideshead
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Wiedersehen mit Brideshead
Die heiligen und profanen Erinnerungen des Captain Charles Ryder
Aus dem Englischen von pociao. Mit einem Nachwort von Daniel Kampa
›Wiedersehen mit Brideshead‹ ist das englische Gegenstück zum amerikanischen ›Großen Gatsby‹: das Porträt der Schönen und Reichen in den Jahren zwischen den Weltkriegen, die Chronik einer Vertreibung aus dem Paradies bei Anbruch der modernen Zeit – und die Geschichte einer unmöglichen Liebe.
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Charles Ryder befreundet sich in Oxford mit Sebastian Flyte und widmet fortan sein Studium mehr den Drinks als den Büchern. Als Sebastian ihn nach Brideshead in sein prächtiges Zuhause einlädt, ist Charles fasziniert von der exzentrischen aristokratischen Familie, die ihn schon bald als einen der Ihren behandelt. Doch nach und nach erkennt er die Kluft, die ihn von den Flytes trennt: Sie sind geprägt von einer Moral, in der sich Pflichtgefühl und Begehren, Glaube und Glück im Wege stehen. Halb Beteiligter, halb Chronist, erzählt Charles Ryder von seinen Besuchen in Brideshead, von einer trügerisch leuchtenden, scheinbar unbekümmerten Welt – die schließlich unterging und nichts als verbrannte Erde zurückließ.
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Taschenbuch, 544 Seiten
erschienen am 18. Januar 2017

978-3-257-24319-2
€ (D) 16.00 / sFr 21.00* / € (A) 16.50
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Ijoma Mangold
Die Zeit, Hamburg
»Englischer Landadel, Dandytum und Katholizismus: Pflichtlektüre für alle traditionsbewussten Exzentriker.«
Christian Bos
Kölner Stadt-Anzeiger
»Der schwelgerischste, sehnsüchtigste Roman der englischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Ein Lieblingsbuch, endlich angemessen übersetzt.«
Manfred Papst
NZZ am Sonntag, Zürich
»Der Roman zählt zu jenen Werken, ob denen wir als Leser alles andere vergessen.«
Freie Presse, Chemnitz
»Es ist eines dieser Bücher, in die man sich hoffnungslos verlieben kann.«
Elmar Krekeler
Die Welt, Berlin

»Waughs Meisterstück ist eine trunkene Oxford-Apotheose, pociao hat sie herrlich sturznüchtern und krachend präzise übersetzt. Ein wunderbares Wiedersehen.«

Hubert Spiegel
Deutschlandfunk, Köln
»Ein großes Werk der Weltliteratur, mit Verve, mit Witz, mit Wehmut und brillanter Intelligenz erzählt.«
Volker Weidermann
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»So schön, lebensweise und sehnsüchtig. Pociao hat es genial neu übersetzt.«
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Evelyn
Waugh

Evelyn Waugh, geboren 1903 in Hampstead, war Maler, Lehrer, Reporter und Kunsttischler, bis er in der Schriftstellerei sein Metier fand und zu einem der wichtigsten englischen Autoren des 20. Jahrhunderts wurde. Im Krieg diente Waugh als Offizier. Waugh, der seit seiner Studienzeit eine Neigung zu dandyhafter Extravaganz pflegte, liebte es, das Publikum durch kontroverse Äußerungen zu provozieren. Er starb 1966 in Taunton, Somerset.

Evelyn Waugh