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Verlorene Illusionen
Aus dem Französischen von Otto Flake. Mit einem Essay von Hans-Jörg Neuschäfer
›Literaturbetrieb‹, ›Urheberrecht‹, ›Unterhaltung‹ kontra ›seriöse Literatur‹, dies sind nicht einfach die abgedroschenen Schlagworte von heute, sondern die traumatischen Erfahrungen Luciens zur Zeit des Empire, und seine verlorenen Illusionen sind die Illusionen von der Autonomie der Kunst und der Reinheit des Geistes und der Liebe …
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Balzacs ebenso bissige wie glänzende Reportage über das Entstehen des neuen Massenmediums ›Zeitung‹ und des neuen Typs von Erfolgsschriftsteller, des Feuilletonisten, ist hochaktuell. ›Kunst als Ware‹, ›Kommerzialisierung des Geistes‹, ›Ausbeutung der Autoren‹, ›Massenliteratur‹ kontra ›seriöse Literatur‹, dies sind nicht die abgedroschenen Slogans von heute, sondern die traumatischen Erfahrungen Luciens zur Zeit der Restauration, und seine verlorenen Illusionen sind die Illusionen von der Autonomie der Kunst und der Reinheit des Geistes.
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Taschenbuch, 864 Seiten
erschienen am 27. Oktober 2009

978-3-257-23994-2
€ (D) 18.00 / sFr 24.00* / € (A) 18.50
* unverb. Preisempfehlung
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Honoré de
Balzac

Honoré de Balzac, 1799 in Tours geboren, kam 1814 nach Paris und begann nach abgebrochenem Jurastudium zu schreiben. Gewagte Spekulationen, Misserfolge als Unternehmer und ein luxuriöser Lebensstil stürzten ihn in hohe Schulden und zwangen ihn zu rastloser literarischer Arbeit. Seine Hoffnung, durch Heirat zu Geld zu kommen, zerschlug sich immer wieder, bis er kurz vor seinem Tod die polnische Gräfin Eveline Hanska heiraten konnte. Ein märchenhaftes Happyend für ein abenteuerliches Leben. Balzac starb 1850 in Paris.

Honoré de Balzac