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Ein Leben
Aus dem Italienischen von Barbara Kleiner. Mit einem Nachwort von Edgar Sallager
Svevos furioses Romandebüt nimmt den modernen Kleinbürger ins Visier: Alfonso Nitti ist ein Bankbeamter, der sich mit ambitionierten Lektüren und Liebeleien für das Einerlei des Büroalltags entschädigt.
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Italo Svevos erstes Buch beleuchtet das Schicksal eines Parvenüs, der alles auf eine Karte setzt – auf die Herzdame. Alfonso Nitti versucht sein Glück als Verehrer der Tochter seines Chefs. Erobern will er sie durch das gemeinsame Verfassen eines Romans. Zwar ist er nur ein kleiner Bankangestellter. Doch jenseits beruflicher Subordination gibt es ja noch die Welt des freien Geistes. In diese schwingt sich der phantasiebegabte Idealist beherzt empor. Eine moralphilosophische Schrift, an der er im Geheimen arbeitet, soll das gesamte abendländische Denken revolutionieren und ihrem Verfasser Ruhm einbringen … Dieser italienische Klassiker des frühen 20. Jahrhunderts seziert treffsicher und schonungslos die Psyche des modernen Mannes.
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Taschenbuch, 544 Seiten
erschienen am 25. Oktober 2011

978-3-257-24079-5
€ (D) 15.00 / sFr 20.00* / € (A) 15.50
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Elmar Krekeler
Die Welt, Berlin
»Vergesst verderbliche Ware und lest den zeitlos-modernen Italo Svevo, lest ›Ein Leben‹.«
Hanns Zischler
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»›Ein Leben‹ ist ein Buch, das gelesen gehört.«
Welt am Sonntag, Berlin
»Der erste große Roman über einen kleinen Angestellten. Mehr als hundert Jahre alt und doch unglaublich modern. Sind wir nicht alle ein bisschen Svevo?«
Maike Albath
Deutschlandradio, Köln
»Nach ›Zenos Gewissen‹ und ›Senilità‹ hat die Übersetzerin Barbara Kleiner ›Ein Leben‹ großartig neu übersetzt und erschließt uns den ›italienischen Schwaben‹ in neuem Gewand.«
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Svevo

Italo Svevo, ›der italienische Schwabe‹, ist das Pseudonym des 1861 in Triest geborenen Ettore Schmitz. Er starb 1928 an den Folgen eines Autounfalls in der Nähe von Treviso. Väterlicherseits von deutschsprachigen Juden abstammend, besuchte Svevo die Schule in der Nähe von Würzburg. Er war Bankangestellter und später Unternehmer. In seinen Romanen nahm er Freud vorweg – und wurde daher zunächst verkannt. James Joyce, damals selbst noch unbekannt, ermutigte ihn auf seinem Weg. Heute gilt Svevo als Meilenstein der Literaturgeschichte.

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