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Wir befinden uns im Jahr 2064. Die Welt ist durch einen Zaun geteilt: hier Fortschritt und Demokratie, dort Rückschritt, Diktatur und religiöser Fanatismus. Doch das Wohlstandsreich will verteidigt sein, Prävention ist angesagt wie noch nie. Dies ist die Aufgabe der beiden Ashcroft-Männer Max Schwarzwald und Chen Wu, Partner – aber alles andere als Freunde.
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Die Welt im Jahr 2064: Überbevölkerung? Hungerkatastrophen? Religionskriege? Diktaturen? Von wegen. Jedenfalls nicht im euroasiatischen und nordamerikanischen Teil. Vom Rest der Welt durch einen Zaun getrennt, lebt es sich dort, abgesehen von vereinzelten Selbstmordattentaten und regelmäßigen Grenzkonflikten, immer besser. Zum Beispiel im elften Pariser Arrondissement in dem kleinen feinen Restaurant ›Chez Max – cuisine allemande‹. Allerdings wird dort nicht nur gut gegessen, sondern auch beobachtet und belauscht. Denn Max ist nicht nur Chef des Restaurants, sondern Ashcroft-Mann: Mitglied einer staatlichen Geheimorganisation, die die Gefahren, welche die politische Weltordnung bedrohen, frühzeitig erkennen und ausmerzen soll. Max führt ein erfülltes, geregeltes Leben zwischen beruflichem Erfolg und gesellschaftlichem Engagement. Wäre da nicht sein Ashcroft-Partner, Chen Wu, ein moralisches Großmaul, der kein Tabu auslässt, jede menschliche Schwäche aufspießt und sich alles herausnehmen darf, weil er bei der Organisation spektakuläre Erfolge vorzuweisen hat. Bis er eines Tages selbst eine Schwäche zeigt und Max die Chance sieht, sich seines Partners ein für allemal zu entledigen.
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Taschenbuch, 224 Seiten
erschienen am 23. Oktober 2007

978-3-257-23651-4
€ (D) 11.00 / sFr 15.00* / € (A) 11.40
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Ania Maurschat
Bayerischer Rundfunk, München

»Chez Max ist ein kluger und ein wichtiger Unterhaltungsroman.«

NZZ am Sonntag, Zürich
»Vergnüglich zu lesen. Dieser Autor erzählt mit einer Leichtigkeit und kolloquialen Eleganz, von der andere nur träumen können.«
Kai Wiegandt
Süddeutsche Zeitung, München

»Chez Max ist eine tagesaktuelle Zukunftsvision voll spitzer Kommentare zu politischen Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit.«

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Jakob
Arjouni

Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Er war 21 Jahre alt, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte. Es folgten vier weitere Fälle, für ›Ein Mann, ein Mord‹ erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Sein Werk ist in 24 Sprachen erschienen. Jakob Arjouni starb 2013 in Berlin.

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