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Joachim Ringelnatz
Ich habe dich so lieb!
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Ich habe dich so lieb!
Die schönsten Liebesgedichte von Joachim Ringelnatz
Ausgewählt von Daniel Keel und Daniel Kampa

Bei Ringelnatz sind nicht nur Männer einsam in Frauen verliebt, sondern auch der Briefmark in die Prinzessin und der Elefant in die Qualle. Dass das nicht gutgehen kann, versteht sich von selbst, und doch fragt der Dichter: »Wer reist aufs neue / Mit mir ins Himmelblau?« Ringelnatz singt wilde Lieder und findet milde Worte, kennt Glück, das »ganz und rasch und leise« ist, weiß, wann Untreue verjährt, leidet an der Einsamkeit und verrät Turnübungen gegen die Begierde. In seinen Liebesgedichten liegt das Rührende ganz nah am Liederlichen, und im Komischen funkelt als Pointe der Schmerz.

Taschenbuch, 144 Seiten
erschienen am 22. Mai 2007

978-3-257-23597-5
€ (D) 11.00 / sFr 15.00* / € (A) 11.40
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Kurt Tucholsky
»Wer hat so viel Achtung und Liebe vor fremdem Leben, vor der fremden Fülle, der Wichtigkeit der andern, den Mikrokosmen der andern…?«
Oberösterreichische Nachrichten, Linz
»Dass Lachen und Lieben einander nicht ausschließen, nicht einmal dann, wenn es zum Heulen ist, beweist eine hübsche Diogenes-Sammlung von Liebesgedichten.«
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Joachim
Ringelnatz
Joachim Ringelnatz (eigtl. Hans Bötticher), 1883 in Wurzen geboren, bereiste als Seemann nach seinem Rausschmiss aus dem Gymnasium 22 Länder. 1909 entdeckte er in München das Künstlerlokal Simplicissimus und der ›Simpl‹ ihn: Er wurde zum Hausdichter und begann Songs in der Tradition Villons, Groteskgedichte und zarteste Balladen zu veröffentlichen. Nach dem Ersten Weltkrieg trug der Leutnant a. D. als Kabarettist seine Gedichte in ganz Deutschland vor. 1933 erhielt Ringelnatz Auftrittsverbot, er verarmte und starb im Jahr darauf an einer Lungenkrankheit.
Joachim Ringelnatz