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Kuttel Daddeldu
Mit Zeichnungen von Karl Arnold
Den Kern des Gedichtbandes ›Kuttel Daddeldu‹ und zugleich die Säulen des Vortragsprogramms, mit dem Joachim Ringelnatz quer durch Deutschland tingelte, bilden moritatenhafte Seemannslieder, in denen Kuttel von wilden Seefahrten und nicht weniger chaotischen Landaufenthalten Bericht gibt: von Hafenkneipen und Bordellen, von der festen Braut Marie, die aus Bayern stammt, und von seinen Kindern in aller Herren Ländern. Der bekannte Karikaturist des ›Simplicissimus‹, Karl Arnold, illustrierte 24 der fast 50 Gedichte mit jeweils einer Federzeichnung.
Taschenbuch, 128 Seiten
erschienen am 23. Mai 2006

978-3-257-23547-0
€ (D) 11.00 / sFr 15.00* / € (A) 11.40
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Erich Kästner
»So stark ist der Dichter in dem Manne, der erlebt, daß das Banalste und Niedrigste durch ihn zum Wunder wird. Ringelnatz steht in der neusten Literaturgeschichte noch immer nicht auf dem Platze, der ihm gebührt.«
Alfred Polgar
»Dieser unvergleichliche Ringelnatz hat den Stein der Narren entdeckt (welcher, wie wunderbar, dem der Weisen zum Verwechseln ähnlich sieht.)«
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Joachim
Ringelnatz
Joachim Ringelnatz (eigtl. Hans Bötticher), 1883 in Wurzen geboren, bereiste als Seemann nach seinem Rausschmiss aus dem Gymnasium 22 Länder. 1909 entdeckte er in München das Künstlerlokal Simplicissimus und der ›Simpl‹ ihn: Er wurde zum Hausdichter und begann Songs in der Tradition Villons, Groteskgedichte und zarteste Balladen zu veröffentlichen. Nach dem Ersten Weltkrieg trug der Leutnant a. D. als Kabarettist seine Gedichte in ganz Deutschland vor. 1933 erhielt Ringelnatz Auftrittsverbot, er verarmte und starb im Jahr darauf an einer Lungenkrankheit.
Joachim Ringelnatz