Die Leiden des jungen Werther
Die Leiden des jungen Werther
Die Leiden des jungen Werther
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Die Leiden des jungen Werther
Mit einem Kommentar des Autors aus dem Jahre 1814

Goethe wollte, wie er selber sagte, in ›Werther‹ einen jungen Menschen darstellen, »der mit einer tiefen, reinen Empfindung und wahrer Penetration begabt, sich in schwärmende Träume verliert, sich durch Spekulationen untergräbt, bis er zuletzt durch dazutretende unglückliche Leidenschaften, besonders eine unglückliche Liebe, zerrüttet, sich eine Kugel vor den Kopf schießt«.

Taschenbuch, 144 Seiten
erschienen am 01. Januar 1986

978-3-257-21366-9
€ (D) 10.00 / sFr 13.00* / € (A) 10.30
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Franz Kafka
»Blindlings sage ich: lies ›Werthers Leiden‹!«
Georg Lukács
»Der ›Werther‹ ist einer der bedeutendsten Liebesromane der Weltliteratur.«
Leo Tolstoi
»Den ›Werther‹ gelesen. Einzigartig.«
Johann Wolfgang
von Goethe

Johann Wolfgang Goethe, 1749 in Frankfurt a.M. geboren, studierte Jura in Leipzig und Straßburg. Mit dem ›Werther‹-Roman schrieb er 1774 den ersten internationalen Bestseller und ging ein Jahr später auf Einladung des Herzogs Karl August von Sachsen nach Weimar, wo er es bis zum Bergwerksleiter, Direktor des Weimarer Hoftheaters und Staatsminister brachte. Der bekannteste Vertreter des Sturm und Drang wandelte sich unter dem Einfluss des Hoflebens und der ersten Italienreise zum Vollender des klassischen Formideals. Seinem Freund Friedrich Schiller verdankte er entscheidende Anstöße zur Vollendung wichtiger Werke, wie etwa des ›Faust‹, an dem er während 60 Jahren schrieb. Goethe prägte den Begriff ›Weltliteratur‹ als Gegensatz zur nationalen, und er ist der erste und bis heute der bedeutendste Deutsche, der zu ihren Vertretern gehört.

Foto: Archiv Diogenes Verlag