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Joseph Roth
Ich zeichne das Gesicht der Zeit
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Ich zeichne das Gesicht der Zeit
Essays. Reportagen, Feuilletons
Herausgegeben und kommentiert von Helmuth Nürnberger
Heute ist er für uns der Autor von Klassikern wie ›Radetzkymarsch‹ oder ›Hiob‹. Doch viele seiner Zeitgenossen kannten ihn zunächst vor allem als Journalisten: Joseph Roth. Seine glänzend geschriebenen Reportagen, Essays und Feuilletons funkeln vor hellsichtiger Wahrnehmungskraft und leidenschaftlicher Subjektivität: »Alles wird bei mir persönlich«, sagte Joseph Roth über seine Arbeit für die Presse. In dieser Ausgabe sind seine schönsten und wichtigsten journalistischen Texte chronologisch zusammengestellt, erstmals in der Gestalt der Erstdrucke; Artikel, die über die Tagesaktualität hinausleuchten und bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben.
Taschenbuch, 544 Seiten
erschienen am 22. Januar 2013

978-3-257-24195-2
€ (D) 15.00 / sFr 20.00* / € (A) 15.50
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Paul Jandl
Die Welt, Berlin
»›Ich zeichne das Gesicht der Zeit‹ sollte in den Kanon journalistischer Lehrbücher erhoben werden. Von Joseph Roths Fähigkeit zu verdichten kann man immer noch lernen.«
Manfred Papst
NZZ am Sonntag, Zürich
»Auch in der kleinen Form erweist sich Roth als unerreichter Seismograph seiner Epoche.«
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Joseph
Roth

Joseph Roth, geboren 1894 als Sohn jüdischer Eltern in Galizien. Nach Studienjahren in Wien und Lemberg, dem heutigen Lwiw, war er im Ersten Weltkrieg Soldat. Danach lebte er, zunächst als Journalist und später auch als Schriftsteller, in Wien und Berlin. 1933 emigrierte Joseph Roth nach Paris, wo er 1939, verarmt und alkoholkrank, starb.

Joseph Roth