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Das Recht auf Rückkehr
Aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers
Als der vierjährige Bennie spurlos verschwindet, denkt sein Vater, Bram Mannheim, erst an einen Unfall, dann an ein Verbrechen. Dass das Verschwinden des Jungen mit Weltpolitik zu tun haben könnte, entdeckt er erst sechzehn Jahre später. Und er tut alles, um seinen Sohn wiederzubekommen.
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Tel Aviv im Jahr 2024: Israel ist auf einen streng gesicherten Stadtstaat zusammengeschrumpft, einen schmalen Streifen Land am Meer. Wer wegkonnte, ist gegangen. Bram Mannheim ist geblieben, er kümmert sich um seinen kranken Vater. Vor zwanzig Jahren war Bram, der in Amsterdam aufwuchs, ein bekannter Hochschullehrer in Princeton. Als Bennie, sein vierjähriger Sohn, aus heiterem Himmel verschwand, brach sein Leben zusammen. Und damit auch Brams Ehe, seine Karriere, sein Selbstvertrauen. In Tel Aviv betreibt er eine Agentur, die Eltern dabei hilft, ihre verschwundenen Kinder aufzuspüren. Da erschüttert eine neue Serie von Selbstmordanschlägen das kleine Land. Und Bram entdeckt, dass sich hinter den Anschlägen ein grausames Geheimnis verbirgt, das jedoch auch seine Hoffnung schürt, Bennie könnte noch am Leben sein. Ein ernstes Thema, brillant und ergreifend erzählt.
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eBook, 560 Seiten (Printausgabe)
erschienen am 22. April 2020

978-3-257-61033-8
€ (D) 11.99 / sFr 15.00* / € (A) 11.99
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Hannes Stein
Die Welt, Berlin
»Leon de Winter hat mit ›Das Recht auf Rückkehr‹ einen beklemmenden und visionären Israel-Roman geschrieben. Ein beeindruckender, ein düsterer Roman. Hier ist ein Könner am Werk.«
Angela Wittmann
Brigitte, Hamburg

»De Winter hat uns schon mit seinen ersten Worten am Wickel. Vier Jahre habe ich auf den Roman gewartet. Und er hat mich nicht enttäuscht.«

Markus Thiel
Münchner Merkur
»Leon de Winters so packender wie vielschichtiger Roman ist auch ein Buch über Denkverbote und Lebenslügen.«
Stephan Sattler
Focus, München
»Dieser Roman ist sein Meisterwerk.«
Hajo Steinert
Literaturen, Berlin
»Erzählen kann er wie kaum ein anderer im westlichen Europa.«
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Leon
de Winter

Leon de Winter, geboren 1954 in ’s-Hertogenbosch als Sohn niederländischer Juden, arbeitet seit 1976 als freier Schriftsteller und Filmemacher und lebt in den Niederlanden. 2002 erhielt er den ›Welt‹-Literaturpreis, 2006 die Buber-Rosenzweig-Medaille für seinen Kampf gegen Antisemitismus, und 2009 wurde er mit dem Literaturpreis der Provinz Brabant für ›Das Recht auf Rückkehr‹ ausgezeichnet. Seine Romane wurden in 20 Sprachen übersetzt, zuletzt erschien bei Diogenes ›Stadt der Hunde‹ (2025).

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