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Geronimo
Aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers
»Geronimo« lautete das Codewort, das die Männer vom Seals Team 6 durchgeben sollten, wenn sie Osama bin Laden gefunden hatten. Doch ist die spektakuläre Jagd nach dem meistgesuchten Mann der Welt wirklich so verlaufen, wie man uns glauben macht? Ein atemberaubender Roman über geniale Heldentaten und tragisches Scheitern, über die Vollkommenheit der Musik und die Unvollkommenheit der Welt, über Liebe und Verlust.
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›Kill or capture‹ – so lautete der Auftrag der Männer vom Seals Team 6, wenn sie Osama bin Laden gefunden hatten. Nach ihrer spektakulären Aktion im Mai 2011 hielt die Welt den Atem an. Doch ist die Operation damals wirklich so verlaufen, wie man uns offiziell glauben macht? Leon de Winter hat eine geheime Hintergrundgeschichte dazu erfunden, die verblüffend real klingt. Darüber hinaus ist ›Geronimo‹ die Geschichte von Apana, einem afghanischen Mädchen, das eine Passion für die ›Goldberg-Variationen‹ von Bach entwickelt, und die Geschichte von Jabbar, einem pakistanischen Jungen, dessen kostbarster Besitz ein alter Küchenschemel ist, ein Schemel, der dem Lauf der Geschichte eine entscheidende Wendung geben könnte. Und nicht zuletzt handelt ›Geronimo‹ von dem amerikanischen Ex-CIA-Mitglied Tom Johnson, durch dessen Augen wir voller Mitgefühl auf eine gemeine, dramatische und zugleich großartige Welt blicken.

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Taschenbuch, 448 Seiten
erschienen am 25. Oktober 2017

978-3-257-24422-9
€ (D) 13.00 / sFr 17.00* / € (A) 13.40
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Britta Heidemann
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Essen

»Rasant verstrickt Leon de Winter sich und die Leser des Romans in Verschwörungsphantasien, die schwindlig machen.«

Petra Noppeney
Westfälische Nachrichten, Münster

»Ein hochspannender und kühner Roman. Leon de Winters Werk liest sich flott wie ein Thriller und ist von Tragik und Witz gleichermaßen durchwirkt.«

Katrin Krämer
Radio Bremen

»Ein echter Leon-de-Winter-Roman: spannungsgeladen, dramatisch erzählt, auch ein bisschen melancholisch mit einer Liebesgeschichte.«

Bettina Klee
Gala, Hamburg

»Ein fulminanter Thriller.«

Dirk Schümer
Die Welt, Berlin

»De Winter schafft es in seinem Roman meisterhaft, Mord und Musik miteinander zu verbinden. Dieser realistische Agententhriller wird zum Märchen voller fabelhafter Wendungen. Jederzeit spannend.«

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Leon
de Winter

Leon de Winter, geboren 1954 in ’s-Hertogenbosch als Sohn niederländischer Juden, arbeitet seit 1976 als freier Schriftsteller und Filmemacher und lebt in den Niederlanden. 2002 erhielt er den ›Welt‹-Literaturpreis, 2006 die Buber-Rosenzweig-Medaille für seinen Kampf gegen Antisemitismus, und 2009 wurde er mit dem Literaturpreis der Provinz Brabant für ›Das Recht auf Rückkehr‹ ausgezeichnet. Seine Romane wurden in 20 Sprachen übersetzt, zuletzt erschien bei Diogenes ›Stadt der Hunde‹ (2025).

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