Nach einem neuntägigen Meditationsseminar auf Mykonos meint der Schauspieler Stephan Lange, dass ihn so schnell nichts mehr aus der Ruhe bringen kann. Doch kaum verlässt er die Insel, erfährt er, dass George Kenneally mit seinem Flugzeug abgestürzt ist. Lange ist erschüttert. Denn er weiß: Dies ist kein tragischer Unfall, wie die Presse behauptet, sondern Mord. Sein Freund hatte vorgehabt, bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen zu kandidieren. Was offensichtlich jemandem missfiel. Indes gönnt sich Ogden auf Tinos einen Erholungsurlaub in der luxuriösen Villa seines Adoptivbruders. Nun, da er aus dem Spionagegeschäft ausgestiegen ist, zermartert er sich das Gehirn, was er mit seinem Leben anfangen soll. Mit dem Planen kommt er nicht weit. Schon bald steht Lange vor seiner Tür: Unbekannte Verfolger wollen ihm an den Kragen. Gentleman Ogden lässt sich nicht zweimal bitten. Die Flucht führt sie von den Kykladen über Monte Carlo und Bern nach Berlin, wo sie mit Hilfe des Geheimdienstes den großen Showdown inszenieren.
Recht vor Gnade – mit ihrem vierten Ogden-Roman ist Liaty Pisani kompromissloser denn je. Wie in einer griechischen Tragödie bewegt sich das Geschehen schnörkellos und unaufhaltsam dem vorbestimmten Finale entgegen.