Einer der besten Hollywood-Romane, obwohl (oder weil) er die Welt der Traumfabrik nur in ihrem Abglanz schildert, wie er über einigen Randfiguren dieser surrealistischen Welt liegt – eine Welt voll grotesker Missgestalten, wie George Grosz sie gesehen hat: eine vom Filmfimmel erfasste, schöne Siebzehnjährige; ihr Vater, ein abgetakelter Komödiant; ihr Anhang, ein streitsüchtiger Zwerg, ein geschniegelter Cowboy-Darsteller, ein Mexikaner, der Hahnenkämpfe veranstaltet, ein Hotelangestellter aus Iowa (einer von den vielen, die nach Kalifornien kommen, um zu sterben) und vor allem der junge Künstler, der in dem verrückten Rummel die künftige Katastrophe erahnt und in seinem Schreckensbild vom ›Brand von Los Angeles‹ gestaltet, das gewissermaßen das Leitmotiv bildet.