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Patricia Highsmith
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›Small g‹ - eine Sommeridylle
Herausgegeben von Paul Ingendaay und Anna von Planta. Aus dem Amerikanischen von Matthias Jendis. Mit einem Nachwort von Paul Ingendaay
Im ›Small g‹, einer Zürcher Vorstadtkneipe mit zum Teil schwuler Klientel, kreuzen sich die Wege einsamer Habitués. Eines Tages taucht die junge, aufregend hübsche Luisa auf und bringt die Gefühle völlig unterschiedlicher Männer und Frauen durcheinander: eine Bewährungsprobe und tödliche Bedrohung für die zahlreichen, miteinander verflochtenen Liebesbeziehungen. Patricia Highsmiths letzter Roman.
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Der Roman beginnt mit einem brutalen Mord und ist doch kein echter Thriller, sondern in erster Linie eine Liebesgeschichte. Im ›Small g‹, einem Zürcher Szenelokal mit teilweise homosexueller Klientel, kreuzen sich die Wege einsamer Habitués, die hier auf ein Bier, etwas Zuwendung oder einen Flirt einkehren: der Werbegraphiker Ricky mit Hündchen Lulu; die scheue Luisa; die besitzergreifende Kostümschneiderin Renate, die Luisa bei sich aufnimmt und ihr obsessiv nachspioniert; die selbstbewusste Schaufensterdekorateurin Dorrie und der angehende Journalist Teddy, die sich beide in Luisa verlieben … Bei flirrender Hitze werden die verschiedenen, miteinander verflochtenen ungewöhnlichen Liebesbeziehungen harten Bewährungsproben und tödlichen Bedrohungen ausgesetzt.
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Hardcover Leinen, 464 Seiten
erschienen am 25. April 2006

978-3-257-06422-3
€ (D) 22.90 / sFr 32.90* / € (A) 23.60
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Peter Rüedi
»›Small g‹, Patricia Highsmiths letzter Roman, spielt in einem Biotop, einem engen Zürcher Stadtviertel, und die Autorin beobachtet [dessen Bewohner] wie eine Zoologin das Revierverhalten von Zierfischen in einem Aquarium.« 
Francine Prose
O, The Oprah Magazine, New York
»Alle meisterlichen Qualitäten, die wir an Patricia Highsmiths Romanen bewundern, sind hier im Überfluß vorhanden. Und wunderbarerweise finden ihre Figuren in den ungewöhnlichsten Orten und Konfigurationen ihre (große) Liebe.«
Waltraut Worthmann-von Rode
Hessischer Rundfunk, Frankfurt

»Es ist ein Vergnügen, Small g zu lesen. Leicht ironisch, leicht liebevoll, in einem für Highsmith typischen Text voller Dialoge und lakonisch geschilderter Beobachtungen.«

Andrew Wilson
in seiner Highsmith-Biographie

»›Small g‹ ist eine Art modernes Märchen, in dem die Figuren selbst erschaffene Phantasien bewohnen, die ihnen helfen zu überleben. Sexuelle Ambiguität triumphiert, aber die Sommeridylle ist nicht von Dauer. Glück ist zerbrechlich. Denn Liebe ist für Highsmith weniger die Begegnung zweier Seelen als vielmehr die Vermischung und Verstrickung unterschiedlicher Phantasien.« 

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Patricia
Highsmith

Patricia Highsmith, geboren 1921 in Fort Worth/Texas, wuchs in Texas und New York auf und studierte Literatur und Zoologie. Erste Kurzgeschichten schrieb sie an der Highschool, den ersten Lebensunterhalt verdiente sie als Comictexterin, und den ersten Welterfolg erlangte sie 1950 mit ihrem Romanerstling ›Zwei Fremde im Zug‹, dessen Verfilmung von Alfred Hitchcock sie über Nacht weltberühmt machte. Patricia Highsmith starb 1995 in Locarno.

Patricia Highsmith