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Wiederholungstäter
Ein Leben zwischen Athen, Wien und Istanbul
Aus dem Neugriechischen von Michaela Prinzinger

Was an Ihren Romanen ist selbsterlebt? Petros Markaris beantwortet diese Frage – auf seine Art. Er vergleicht sich mit seinem Kommissar, sieht Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede, und kommt so auf seinen eigenen Hintergrund zu sprechen: die Kindheit in Istanbul, den Alltag in Athen, die Zusammenarbeit mit Theo Angelopoulos, die Verbundenheit mit der deutschen Sprache und Kultur. Autobiographisches, Historisches und Politisches vermischen sich dabei auf brillante und liebenswürdige Weise.

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Es gibt eine Frage, die einem Autor immer wieder gestellt wird: Was an Ihren Romanen ist autobiographisch? Petros Markaris beantwortet diese Frage – auf seine Art. Er vergleicht sich mit seinem Kommissar, sieht Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede, und kommt so auf seinen eigenen Hintergrund zu sprechen: die Kindheit in Istanbul, den Alltag in Athen, die Zusammenarbeit mit Theo Angelopoulos, die Verbundenheit mit der deutschen Sprache und Kultur. Ein politisch denkender Kopf wie Petros Markaris beschränkt sich aber nicht aufs Autobiographische: Wenn er von der griechischen Gemeinschaft in Istanbul schreibt, so ist ihm das einen Exkurs zum Thema »Minderheiten« wert. Spricht er von seinen armenischen Wurzeln, geht es bald um »Heimat«. Schildert er die Entstehung seiner Figuren Kostas und Adriani, so greift er die Themen »Gleichberechtigung« und »politische Korrektheit« auf. Es ist ein heiteres assoziatives Spiel, das der Autor mit sich selbst vor des Lesers Auge treibt. Autobiographisches, Historisches und Politisches vermischen sich dabei auf brillante und liebenswürdige Weise.
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eBook, 192 Seiten (Printausgabe)
erschienen am 26. April 2023

978-3-257-61370-4
€ (D) 9.99 / sFr 13.00* / € (A) 9.99
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Ulrich Künzel
Nürnberger Zeitung
»Sein essayistisches Büchlein zieht den Leser mit. Bis zum Ende. Auf ein Mal.«
Harald Loch
Mannheimer Morgen
»Ein brillantes Buch. ›Wiederholungstäter‹ ist kein Fall für Kostas Charitos, sondern ein Fall von aufgeklärter Überraschungsliteratur.«
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Petros
Markaris

Petros Markaris, geboren 1937 in Istanbul, ist Verfasser von Theaterstücken und Schöpfer einer Fernsehserie, er war Co-Autor von Theo Angelopoulos und hat deutsche Dramatiker wie Brecht und Goethe ins Griechische übertragen. Mit dem Schreiben von Kriminalromanen begann er erst Mitte der Neunzigerjahre und wurde damit international erfolgreich. Er hat zahlreiche europäische Preise gewonnen, darunter den Pepe-Carvalho-Preis sowie die Goethe-Medaille. Petros Markaris lebt in Athen.

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