Von der Schönheit des Guten
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Von der Schönheit des Guten
Betrachtungen und Beobachtungen
Ausgewählt, übertragen und mit einem Vorwort von Egon Friedell. Mit einem Nachwort von Wolfgang Lorenz
1803 in Boston geboren, beendete Ralph Waldo Emerson nach drei Jahren seine Berufstätigkeit als Prediger. »Wer ein Mensch sein will, der muß Nonkonformist sein« – so die Überzeugung, der er folgte. Er selbst nannte seine Gedanken ›Kinder des Waldes‹, seine an Montaigne geschulten Essays galten als die intellektuelle Unabhängigkeitserklärung Amerikas. Schon zu Lebzeiten wurde er als Prophet verehrt, sein Tod 1882 von ganz Amerika betrauert.
Taschenbuch, 240 Seiten
erschienen am 18. Februar 1992

978-3-257-22440-5
€ (D) 14.00 / sFr 19.00* / € (A) 14.40
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Ernst Robert Curtius
»Ich sehe in ihm eines der wertvollsten Vermächtnisse des nachgoetheschen Jahrhunderts.«
Friedrich Nietzsche
»Keinem Buch habe ich mich so nah gefühlt wie den Büchern Emersons; ich habe nicht das Recht, sie zu loben.«
Ralph Waldo
Emerson
Fast alle Emersons waren Prediger, und so wurde Ralph Waldo Emerson, geboren am 25.5.1803 in Boston, auch einer. Doch der Tod seiner jungen Frau Ellen Louisa Tucker und eine gleichzeitige Lebenskrise ließen in ihm die Erkenntnis reifen: »Wer ein Mensch sein will, der muss Nonkonformist sein.« 1834 ließ er sich im Städtchen Concord nieder und schrieb dort, inspiriert durch einsame Waldspaziergänge, seine Essays nieder, die ihn zu einem der bekanntesten Naturphilosophen Amerikas machten. Er starb 1882 in Concord, das durch ihn zu einem geistigen Zentrum der USA geworden war.
Ralph Waldo Emerson