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Das Leben für Anfänger
Ein zeitloses ABC mit Zeichnungen von Chaval
Herausgegeben von Daniel Keel und Daniel Kampa. Aus dem Polnischen von Klaus Staemmler, Kosny Witold, Christa Vogel und Ludwig Zimmerer. Mit einem Nachwort von Jan Sidney und mit Zeichnungen von Chaval
»Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst«, so Goethe – wirklich hilfreich ist das jedoch nicht. Mrożek lässt uns dagegen nicht im Stich. In diesem Buch werden alle lebenswichtigen Themen abgehandelt, von A wie Abwechslung, Anarchie und Angst über Fortschritt, Frauen, Freiheit, Rente und Revolution bis Tod, Tourismus, Ungerechtigkeit und Wahrheit. Mrożek weiß immer Rat.
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Jeder lebt, aber irgendwie sind wir doch alle Dilettanten, überfordert in einer Welt, in der gestern alle Techno tanzten und heute Tango, in der man entweder arbeitslos ist oder sich zu Tode arbeitet, in der Fußballer auf einmal aussehen wie Frauen, die Frauen in der Fußball-WM aber besser abschneiden als das starke Geschlecht. In solchen Zeiten brauchen wir Hilfe. Mit Witz und geschliffenen Formulierungen rückt Mrożek der Absurdität unseres Daseins zu Leibe. Je grotesker und absurder seine Tipps, desto handfester und konkreter. Und um so größer der Lesespaß. »Mrożek ist Humorist – also meint er es besonders ernst«, so Marcel Reich-Ranicki.
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Taschenbuch, 192 Seiten
erschienen am 23. Februar 2010

978-3-257-24014-6
€ (D) 11.00 / sFr 15.00* / € (A) 11.40
* unverb. Preisempfehlung
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Slawomir
Mrozek

Sławomir Mrożek, geboren 1930 in Borzecin bei Krakau, studierte Architektur, Kunstgeschichte und Orientalistik. In Polen war er zunächst als Karikaturist erfolgreich, bevor er als Schriftsteller in Erscheinung trat. 1957 erschien sein erstes Buch mit satirischen Erzählungen. Es folgten seine Stücke (darunter ›Tango‹, ›Emigranten‹, ›Polizei‹, ›Striptease‹), mit denen er Weltruhm erlangte. In Deutschland gehören sie zu den meistgespielten Theaterstücken überhaupt. 1962 verließ er Polen und beantragte 1968, als Reaktion auf die Niederschlagung des Prager Frühlings, in Frankreich politisches Asyl. Nach langen Jahren in Paris und später in Mexiko kehrte er 1996 in seine Heimatstadt Krakau zurück. Die letzten Jahre lebte er in Nizza, wo er 2013 verstarb.

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