Die Geheimnisse des Jenseits
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Die Geheimnisse des Jenseits
und andere Geschichten
Aus dem Polnischen von Christa Vogel
»Mrożek verzerrt, verfremdet, steigert Szenerie, Handlung, Figuren ins Absurde. Doch ist solche Absurdität keinesfalls nur auf das Politische beschränkt, reicht vielmehr ins Existentielle hinein. Dabei gewinnt sie, wie seine Erzählanthologie aus den Jahren 1986–1990 (›Die Geheimnisse des Jenseits‹) beweist, geradezu beckettsche Qualität.«
Saarbrücker Zeitung
eBook, 256 Seiten (Printausgabe)
erschienen am 27. April 2022

978-3-257-61086-4
€ (D) 7.99 / sFr 10.00* / € (A) 7.99
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Stuttgarter Nachrichten
»Ein Meister der kurzen Form.«
Stuttgarter Nachrichten
»Der polnische Autor bringt mit Pointen, Witz und seinem Blick fürs Absurde die Verhältnisse von Realität und Irrealität zum Tanzen.«
Erika Achermann
Tages-Anzeiger, Zürich
»Die Erzählungen sind zwischen zwei und vier Seiten kurz. Aber die Menschen darin haben alle eine eigene Geschichte.«
Hellmuth Karasek
»Mrożeks Satiren sind mehr als in Allegorie verschlüsselte Leitartikel zu Tagesfragen. Sie sind Parabeln, die nicht ins Allgemeine, Unverbindliche hinwegschwindeln müssen, um zu Dichtungen zu werden.«
Gabriel Laub
Die Welt, Berlin
»Mrożeks Gedanken sind so ungewöhnlich, daß sie jedem verständlich sind.«
German Ritz
Neue Zürcher Zeitung
»Kein anderer Schriftsteller der polnischen Nachkriegsliteratur, hat es so diskussionslos geschafft, zu Lebzeiten zum Klassiker zu werden wie Sławomir Mrożek. (…) Der Grundvorgang seiner Erzählungen ist die Vivisektion der Macht.«
Slawomir
Mrozek

Sławomir Mrożek, geboren 1930 in Borzecin bei Krakau, studierte Architektur, Kunstgeschichte und Orientalistik. In Polen war er zunächst als Karikaturist erfolgreich, bevor er als Schriftsteller in Erscheinung trat. 1957 erschien sein erstes Buch mit satirischen Erzählungen. Es folgten seine Stücke (darunter ›Tango‹, ›Emigranten‹, ›Polizei‹, ›Striptease‹), mit denen er Weltruhm erlangte. In Deutschland gehören sie zu den meistgespielten Theaterstücken überhaupt. 1962 verließ er Polen und beantragte 1968, als Reaktion auf die Niederschlagung des Prager Frühlings, in Frankreich politisches Asyl. Nach langen Jahren in Paris und später in Mexiko kehrte er 1996 in seine Heimatstadt Krakau zurück. Die letzten Jahre lebte er in Nizza, wo er 2013 verstarb.

Sławomir Mrożek