AA, der Intellektuelle, und XX, der Gastarbeiter, teilen sich einen Kellerraum als Unterkunft und gehen sich nach Kräften auf die Nerven. Zwar sind sie beide Emigranten desselben Landes, doch sind die Verbindungen zwischen beiden nur allzu brüchig. Am Silvesterabend kommt es zum Showdown.
Taschenbuch, 112 Seiten
erschienen am 15. März 1994
»Das groteske Spiel von der Einsamkeit in der Fremde ist auch eine Parabel über die Wurzeln von Gewalt. Ein Stück Aufklärungstheater, das für Verständnis in Not geratener Ausländer wirbt.«
Friedrich Luft
Die Welt, Berlin
»›Emigranten‹ hat Humor von stringenter böser Art. Es hat theatralisch fesselnde Spannung.«
Mario Stumpfe
Neues Deutschland, Berlin
»›Emigranten‹ ist unheimlich dicht und vieldimensional.«