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Karneval oder Adams erste Frau
Ein Stück
Aus dem Polnischen von Marta Kijowska
Ein Karneval mit illustren Gästen: Adam und seine Gattin Eva. Goethe, begleitet von Gretchen. Ein Jedermann namens Joe, ein Bischof und der Satan. Und eine geheimnisvolle Dame. Mrożeks letztes Stück ist ein erotischer Reigen quer durch Zeiten und Realitätsebenen, federleicht und philosophisch.
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Ein herrlicher Sommertag. An einem idyllischen Seeufer sind die Vorbereitungen in vollem Gange: Heute Abend ist Karneval. Der Impresario und sein hübscher Assistent begrüßen die illustren Gäste, die nach und nach eintreffen: Adam und seine Gattin Eva. Goethe, begleitet von Gretchen. Ein Bischof und Satan höchstpersönlich. Ein Jedermann namens Joe. Und eine geheimnisvolle, höchst attraktive Dame, die behauptet, Adams erste Frau zu sein. Am Abend steigt das große Fest. Unter den Masken tauschen die Gäste geistreiche Worte, Identitäten und Küsse. Denn worum geht es im Karneval sonst als um das Geheimnis der Liebe ... Ein erotischer Reigen quer durch Zeiten und Realitätsebenen, federleicht und philosophisch.
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eBook, 80 Seiten (Printausgabe)
erschienen am 25. Mai 2022

978-3-257-61088-8
€ (D) 7.99 / sFr 10.00* / € (A) 7.99
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Hannes Mittermaier
Die Südtirolerin, Varhn

»Absurd, frech, ambivalent und sarkastisch. Karneval ist in erster Linie ein locker-leichtes Stück zum Genießen; im Zweiten sodann ein kritisch betrachtendes Surrogat der Weltverbesserung.«

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Slawomir
Mrozek

Sławomir Mrożek, geboren 1930 in Borzecin bei Krakau, studierte Architektur, Kunstgeschichte und Orientalistik. In Polen war er zunächst als Karikaturist erfolgreich, bevor er als Schriftsteller in Erscheinung trat. 1957 erschien sein erstes Buch mit satirischen Erzählungen. Es folgten seine Stücke (darunter ›Tango‹, ›Emigranten‹, ›Polizei‹, ›Striptease‹), mit denen er Weltruhm erlangte. In Deutschland gehören sie zu den meistgespielten Theaterstücken überhaupt. 1962 verließ er Polen und beantragte 1968, als Reaktion auf die Niederschlagung des Prager Frühlings, in Frankreich politisches Asyl. Nach langen Jahren in Paris und später in Mexiko kehrte er 1996 in seine Heimatstadt Krakau zurück. Die letzten Jahre lebte er in Nizza, wo er 2013 verstarb.

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