Indianersommer
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Die Helden des ›Indianersommers‹ sind fünf Maler bzw. Malerinnen und ein Schriftsteller. Sie wohnen in einer jener Städte, in der niemand weiß, welche Jahreszeit herrscht: »Jeden Tag wurde in den Zeitungen das Szenario des Endes beschworen. Wir wußten überhaupt nichts mehr.« Und dann machen sich alle sechs, einer nach dem andern, zu den Ewigen Jagdgründen der Indianer auf.
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Die Helden des ›Indianersommers‹ sind fünf Maler bzw. Malerinnen und ein Schriftsteller. Sie wohnen in einer jener Städte, die wir alle kennen: »Nie hatte einer eine Ahnung, welche Jahreszeit herrschte; und die Reisebüros, das Farbigste jener Welt, sprachen im Sommer vom Winter und umgekehrt. Jeden Tag wurde in den Zeitungen das Szenario des Endes beschworen. Lassen wir das. Wir wußten jedenfalls alle nicht mehr, sollten wir unseren Kindern das Abc verheimlichen oder besonders genau beibringen. Wir wußten überhaupt nichts mehr.« Und dann machen sich alle sechs, einer nach dem andern, zu den Ewigen Jagdgründen der Indianer auf.
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Taschenbuch, 80 Seiten
erschienen am 19. Juni 1990

978-3-257-21847-3
€ (D) 8.00 / sFr 11.00* / € (A) 8.30
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Michael Krüger
»Ein bis an den Wahnsinn grenzendes, sehr komisches und sehr ernstes Buch.«
Maria Legge
BuchJournal, Frankfurt
»Das ist wieder so ein Vexier- und Gaukelspiel zwischen irdischer Realität und Luftgebilden der Imagination, wie nur Urs Widmer es seinen Lesern – zu deren Entzücken – zumuten kann.«
Tages-Anzeiger, Zürich
»Urs Widmers Prosa funkelt seit je mit brillanten Facetten und witzig-aberwitzigen Pointen, klingt elegant und bewegt sich leicht, wie es im Deutschen selten und damit kostbar ist.«
World Literature Today, New York
»Ungewöhnlich farbig, voller Witz und Tempo, eine kurze, bündige, eigenwillige Analyse des modernen Lebens und der modernen Kunst.«
Urs
Widmer

Urs Widmer, geboren 1938 in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte in Basel, Montpellier und Paris. Danach arbeitete er als Verlagslektor im Walter Verlag, Olten, und im Suhrkamp Verlag, Frankfurt. 1968 wurde er mit seinem Erstling, der Erzählung ›Alois‹, selbst zum Autor. In Frankfurt rief er 1969 zusammen mit anderen Lektoren den ›Verlag der Autoren‹ ins Leben. Für sein umfangreiches Werk wurde er u.a. mit dem Heimito-von-Doderer-Literaturpreis (1998) sowie dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2007) ausgezeichnet. Urs Widmer starb 2014 in Zürich.

Urs Widmer