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Angelus Silesius
Der cherubinische Wandersmann
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Der cherubinische Wandersmann
Geistreiche Sinn- und Schlußreime
Herausgegeben und mit einem Nachwort von Erich Brock
Das Verhältnis zwischen Gott und Mensch steht in den brillant formulierten Epigrammen des Mystikers Angelus Silesius (1624–1677) im Mittelpunkt. Angelus Silesius überrascht mit provokativen Pointen und frischen Gedankengängen und bleibt dabei immer präzis und knapp. Der vorliegende Band bietet eine Auswahl der prägnantesten und reizvollsten Aphorismen aus dem ›Cherubinischen Wandersmann‹.
Taschenbuch, 96 Seiten
erschienen am 01. Januar 1979

978-3-257-20644-9
€ (D) 8.00 / sFr 11.00* / € (A) 8.30
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Egon Friedell
»In seinem ›Cherubinischen Wandersmann‹ entfaltet die deutsche Mystik noch einmal ihre ganze Tiefe und Schöpferkraft.«
Hermann Hesse
»Dieses Buch gehört zu den sublimsten Blüten deutscher Frömmigkeit und Dichtung.«
Klabund
»Aufgehen in Gott, Vergöttlichung des Menschen: das ist der in tausend Gedanken und Melodien wiederkehrende Inhalt seiner sprachlich schönen Zweizeiler.«
Fritz Mauthner
»Wir lieben heute kaum einen andern alten Dichter so sehr wie den pantheistischen Mystiker Angelus Silesius.«
Arthur Schopenhauer
»Der bewunderungswürdige und unabsehbar tiefe Angelus Silesius…«
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Angelus Silesius
Geboren am 25.12.1624 in Breslau, gestorben am 9.7.1677 in Breslau, dort begraben in der Kirche des St.Matthias Gymnasiums. Bei der Geburt von Johannes Scheffler war sein Vater, ein Krakauer Arzt, 62jährig, und seine Mutter, eine Arzttochter aus Breslau, war 24jährig. Die Ehe war nicht gerade glücklich. Johannes' Bruder starb in geistiger Umnachtung, und mit 14 Jahren war Johannes Vollwaise. In Padua promovierte er zum Arzt. In seine Heimat zurückgekommen, verkehrte er in mystischen Zirkeln und trat 1653 zur katholischen Kirche über. Seine unter dem Pseudonym Angelus Silesius (›Schlesischer Bote‹ oder ›Engel‹) veröffentlichten frommen Aphorismen und Lieder wichen mehr und mehr hitzigen Streitschriften, bis er zuletzt »am Rande des Krankhaften, mit Schaum vor dem Mund« nach Ausrottung der Ketzer schrie. 1661 wurde er Priester. 1677 starb er an der Schwindsucht, die er durch seine asketische Lebensweise noch gefördert hatte.
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