Die Glocken von Bicêtre
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Band 46
Simenon Romane
Ausgewählte Romane
Band 46
Simenon Romane
Aus dem Französischen von Angela Glas. Mit einem Vorwort des Autors
Mitten aus einer Tischrunde im Pariser ›Grand Véfour‹ fällt ein Mann ins Koma und erwacht wieder in der Klinik von Bicêtre. Seine Umgebung hält ihn für besinnungslos. Er selber weiß es besser. Hört die Gespräche am Bett, erinnert sich seines Lebens – der Erfolge als mächtiger Verleger, der Misserfolge und Untergänge als Mensch.
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René Maugras, vierundfünfzig, erfolgreicher Pariser Zeitungsverleger, wird nach einer Hirnembolie in das Krankenhaus Bicêtre eingeliefert. Halbseitig gelähmt, des Sprechens nicht mehr mächtig, von der Außenwelt abgeschnitten, kehrt er erst ganz allmählich vom Tod ins Leben zurück. Von seinem Krankenhausbett aus hört er, nimmt er seine Umgebung wahr, die ihn dazu kaum mehr für fähig hält. Anlässlich der verschiedensten Besuche muss Maugras seine persönlichen Erinnerungen mit der aktuellen Situation konfrontieren, stellt er die brillante Persönlichkeit in Frage, die er verkörpert hat und die nun mitten aus ihrer rastlosen, betäubenden Aktivität heraus plötzlich auf sich selbst zurückgeworfen ist.
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Taschenbuch, 320 Seiten
erschienen am 24. Juli 2013

978-3-257-24145-7
€ (D) 10.00 / sFr 14.00* / € (A) 10.30
* unverb. Preisempfehlung

Buchreihe

Simenon Romane

Pressezitate

Marie Claire, München
»›Die Glocken von Bicêtre‹ sind das beste Beispiel dafür, wie Simenon mit knappen Schilderungen faszinierende Stimmungen erzeugt.«
Wilhelm Roth
Sender Freies Berlin
»Der Roman ›Die Glocken von Bicêtre‹ gehört zu den heute seltenen Büchern, die Lesern Mut machen können.«
Vox, Berlin
»Den endgültigen Beweis seiner schriftstellerischen Größe legte Simenon mit den ›Glocken von Bicêtre‹ vor. Mit diesem Roman schuf er einen psychologischen Roman par excellence.«
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Georges
Simenon
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.
Georges Simenon

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