Die Katze
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Ausgewählte Romane
Band 51
Simenon Romane
Aus dem Französischen von Angela Glas
Sie reden kein Wort mehr miteinander. Schreiben sich nur noch kleine Zettel: Marguerite und Émile, zwei einsame Menschen, die sich vor Jahren auf einer Seniorenfahrt kennenlernten und heirateten, sind zerstritten – und das wegen ihrer Katze, die eines Tages tot im Keller gelegen hat. Jeder verdächtigt den anderen, die Katze getötet zu haben, und tut so, als wäre der andere gar nicht da. Bis Émile genug hat und eigene Wege beschreitet …
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Marguerite und Emile Bouin sind miteinander verheiratet. Schon seit Jahren, viel zu lange. Bespitzeln und belauern sich gegenseitig. Treiben miteinander ihr böses Spiel. Ohne einander anzusehen. Lassen sich immer neue hinterhältige Gemeinheiten einfallen. Emiles Katze mußte unter Marguerites Eifersucht ebenso leiden wie ihr Papagei unter Emiles Rachsucht. Eine solche Beziehung ist keine Haßliebe mehr – das ist Haß. Und der kann tödlich sein. Ein Kabinettstück, ein Gruselmärchen, ein Psychothriller – obwohl Simenon der Psychologie nie ganz getraut hat, wußte er sich ihrer Mittel meisterhaft zu bedienen. In einer schlichten, unprätentiösen Sprache hat er wie kaum ein anderer Autor menschliche Abgründe offengelegt. Seine Figuren sind in allen Facetten ihres Charakters glaubwürdig und doch nie durchschaubar, seine Bilder atmosphärisch so dicht, daß sie den Leser beinahe zu ersticken drohen. ›Die Katze‹ ist das Porträt einer Ehe als Hölle des Lebens, gespenstisch beschrieben, fast klaustrophobisch… Simone Signoret und Jean Gabin spielen in der Verfilmung von Pierre Granier-Deferre die Hauptrollen.
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Taschenbuch, 208 Seiten
erschienen am 01. Januar 2014

978-3-257-24150-1
€ (D) 10.00 / sFr 14.00* / € (A) 10.30
* unverb. Preisempfehlung

Buchreihe

Simenon Romane

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Georges
Simenon
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.
Georges Simenon

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