Hochwasser an der Maas und ein Mädchen, das spurlos verschwunden ist. Des Mordes verdächtigt wird die Familie Peeters, weil sie Flamen sind und mit ihrem Laden-Café in dem nebligen nordfranzösischen Grenzstädtchen reich geworden sind; aber auch weil Joseph, der einzige Sohn, der Geliebte des Mädchens war.
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Hochwasser an der Maas und ein Mädchen, das spurlos verschwunden ist. Des Mordes verdächtigt werden die Fremden im Ort, weil sie Flamen und mit ihrem Laden-Café in dem nebligen nordfranzösischen Grenzstädtchen reich geworden sind; aber auch weil Joseph, der einzige Sohn der Familie Peeters, der Geliebte des Mädchens war. Für Joseph, den sensiblen Studenten, der einen Schimmer von Romantik in den tristen Alltag bringt, schwärmen alle Frauen im Ort – auch seine beiden Schwestern…
Verdrossen stapft Kommissar Maigret durch den stetig niederprasselnden Regen, durch brave Bürgerstuben, verrauchte Kneipen und Geneverdunst, bis er der Tragödie auf die Spur kommt.
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Taschenbuch, 176 Seiten
erschienen am 01. Juli 2008
»In gewohnter Manier nistet sich der brummige Denker Maigret in die Lebenswelt der Betroffenen ein, holt sich dabei einen Schnupfen und drückt am Ende beide Augen zu.«
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Georges
Simenon
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.