»Morgen Nachmittag um fünf töte ich die Wahrsagerin. Gezeichnet: Picpus.«
Maigret nimmt diesen Brief ernst und veranlasst, dass in Paris 482 Hellseherinnen überwacht werden. Die Hellseherin Jeanne, die trotz dieser Maßnahmen erstochen wird, kennt niemand.
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»Morgen um fünf Uhr nachmittags töte ich die Wahrsagerin. Gezeichnet: Picpus «
Maigret nimmt diesen Brief ernst und veranlaßt, daß in Paris 482 Hellseherinnen überwacht werden. Die Hellseherin Jeanne, die trotz dieser Maßnahmen erstochen wird, kennt keiner. Und als der Kommissar den Hauptverdächtigen mitten im Hochsommer im Wintermantel in der Küche der Toten
findet – da überkommt ihn eine Riesenwut, und er will nur noch ein kühles Bier…
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Taschenbuch, 176 Seiten
erschienen am 01. September 2008
»Jeder Künstler hat seine eigene Brille, durch die er die Welt sieht. Simenons Brille ist aus reinem Glas, sie verzerrt nichts.«
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Georges
Simenon
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.