Die Aussicht auf ein provenzalisches Essen mit Trüffeln verleitet Maigret zu einem Treffen mit einem alten ›Kunden‹. Und dessen zorniger Sohn verleitet den kinderlosen Kommissar zu so väterlichen Gefühlen, daß er ihn retten will – vor dem leiblichen Vater und vor einer Dame, die in Liebes- und anderen Dingen kein Pardon kennt. Ein Roman über Macht und Hörigkeit.
Taschenbuch, 208 Seiten
erschienen am 01. Januar 2009
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.